Regenmarkise

Regenmarkise So können Sie eine Markise bei Regen verwenden

Regenmarkise

Markisen können nicht nur Schatten spenden sondern auch als wasserdichte Markise dienen. Verwenden Sie die Markise nur bei leichtem bis mittelstarken Regen, so reicht ein Markisentuch aus Acryl vollkommen aus. Wollen Sie die Markise auch bei starkem Regen verwenden, so empfehlen wir Ihnen ein Markisentuch aus PVC.

Das Regenwasser wird bei den meisten wasserdichten Markisen über Auslässe am Ausfallprofil abgeleitet.

Welche Markisen als Regenmarkise geeignet sind, sehen Sie in dieser Übersicht:

Jetzt auf Maß Ihre hochwertige Markise konfiguriueren und unverbindlich ein Angebot erhalten

Das zeichnet eine Regenmarkise aus

Eine qualitativ hochwertige Markise kann auch bei Regen problemlos genutzt werden. Damit sie zuverlässig als Regenschutz dient, sollte sie bestimmte Eigenschaften erfüllen.

Wichtige Eigenschaften einer Regenmarkise


Eine Regenmarkise sollte:

  • stabil konstruiert sein
  • ausreichend Gefälle besitzen 
  • mit einem wasserdichten Markisentuch ausgestattet sein.


Im Folgenden gehen wir auf diese drei Punkte im Detail ein.


Stabilität der Markise

Wir empfehlen, eine Markise zu wählen, die für eine Windgeschwindigkeit von mindestens 38 km/h ausgelegt ist. Eine solche Ausführung gilt als ausreichend stabil. Die Stabilität ist besonders wichtig, da das Markisentuch bei Regen Wasser aufnimmt und dadurch schwerer wird. Nur eine stabile Konstruktion kann das nasse Tuch sicher tragen und langfristige Schäden vermeiden.


Das richtige Markisentuch für Regen

Soll die Markise nicht nur kurzfristig regenfest sein, sondern dauerhaft als Regenschutz dienen, ist ein wasserdichtes Markisentuch unerlässlich.

Als Mindestanforderung empfehlen wir ein Polyester- oder Acryltuch mit einer Wassersäule von mindestens 300 mm. Entsprechende Angaben finden Sie in unserem Angebot sowie in den Stoffkollektionen der Hersteller.

Acryl- und Polyestertücher unserer Hersteller sind zusätzlich schutzimprägniert. Diese Imprägnierung macht das Tuch besonders robust, windstabil und reißfest sowie schmutz- und wasserabweisend. Das Wasser perlt sauber ab und nimmt dabei gleichzeitig Schmutzpartikel von der Oberfläche mit.

Alternativ gibt es vollständig wasserdichte PVC-Tücher, die selbst bei Starkregen einen besonders zuverlässigen Regenschutz bieten. Aufgrund ihres höheren Gewichts ist der maximale Ausfall einer mit PVC-Tuch bespannten Regenmarkise jedoch in der Regel geringer als bei einer Markise mit Acryltuch.


Ausreichendes Gefälle – ein entscheidender Faktor

Damit sich kein sogenannter Wassersack bilden kann, benötigt die Markise ein ausreichendes Gefälle. Zur sicheren Ableitung des Regenwassers empfehlen wir ein Gefälle von mindestens 14°. So kann das Wasser kontrolliert über das Ausfallprofil ablaufen.

Bei einem geringeren Ausfall der Markise ist unter Umständen auch ein kleineres Gefälle ausreichend. Wird die Markise jedoch in einem zu flachen Winkel eingestellt, entsteht hoher Wasserdruck auf dem Markisentuch. Dies kann zur Bildung von Wassersäcken führen und die Markise dauerhaft beschädigen.

In der Regel lässt sich das Gefälle bei Markisen individuell einstellen.


Regenschutz durch Imprägnierung des Markisenstoffes

Ein wesentlicher Grund, warum einige Markisenstoffe besser mit Nässe umgehen können als andere, ist die Imprägnierung hochwertiger Stoffe. Unsere Acryl-Markisentücher sind beispielsweise mit einer Teflon-Imprägnierung versehen. Diese schützt das Tuch nicht nur zuverlässig vor Nässe, sondern auch vor Schmutz, Abgasen und Umwelteinflüssen.

Der Vorteil dieser Imprägnierung liegt darin, dass nicht nur die Oberfläche, sondern auch die einzelnen Fasern des Markisenstoffes ummantelt werden. Dadurch erhöhen sich die wasser- und schmutzabweisenden Eigenschaften deutlich und das Markisentuch gilt als besonders wetterbeständig.


Nasse Markise einfahren oder offen lassen?

Eine nasse Markise kann grundsätzlich problemlos eingefahren werden. Da ein feuchtes und eventuell verschmutztes Tuch jedoch zur Bildung von Stockflecken neigt, sollte die Markise so bald wie möglich wieder ausgefahren und an der Luft getrocknet werden.

Für Regenmarkisen empfehlen wir eher offene Gelenkarm- oder Halbkassettenmarkisen. Im Gegensatz zu Vollkassettenmarkisen sind diese nicht vollständig gekapselt. Dadurch kann auch im eingefahrenen Zustand von unten Luft an das Tuch gelangen, was den Trocknungsprozess deutlich beschleunigt.


Windsensor für Regenmarkisen

Soll eine Markise auch bei Regen genutzt werden, ist ein Regensensor in der Regel wenig sinnvoll. Stattdessen empfehlen wir die Ausstattung mit einem Windsensor.

Ein Windsensor sorgt dafür, dass die Markise bei zu starkem Wind automatisch einfährt. Er erkennt über einen Schwingungssensor, wenn die Markise zu stark auf- und abschwingt, und sendet in diesem Fall ein Signal an den Motor. Die Empfindlichkeit des Sensors lässt sich meist in bis zu neun Stufen individuell einstellen.

Jetzt auf Maß Ihre hochwertige Markise konfiguriueren und unverbindlich ein Angebot erhalten