Freistehende Markise

Freistehende Markise

Freistehende Markisen kommen überall dort zum Einsatz wo eine große Fläche beschattet werden soll und ein besonders robuster und windstabiler Sonnenschutz gewünscht wird. 

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Kadeco 691 Pergola

Stabile Ausführung mit leichtgängigem Lauf und wartungsfrei.
Kadeco 691 Pergola
Stabile Ausführung mit leichtgängigem Lauf und wartungsfrei.

KE Hydra – Angelehnte Markise

windstabile, angelehnte Markise mit Stützsäulen und LED-Lichtleisten
KE Hydra – Angelehnte Markise
windstabile, angelehnte Markise mit Stützsäulen und LED-Lichtleisten

Kadeco 290 – Doppelmarkise

Doppelmarkise für große Gastro-Terrassen
Kadeco 290 – Doppelmarkise
Doppelmarkise für große Gastro-Terrassen

Was versteht man unter freistehenden Markisen?

Unter freistehenden Markise versteht man einerseits Markisen welche einseitig an einer Wand befestigt sind und mit Standsäulen gestützt werden und Markisen welche ausschließlich auf Standsäulen stehen.

Steht die Markise frei auf 4 oder mehr Standsäulen, so spricht man von einer Pergola. Ist die Markise einseitig an der Wand befestigt und wird lediglich von Standsäulen gestützt, so nennt man sie Pergolamarkise.

Die freistehende Markise ist durch ihre Standfüße windstabiler als eine ausschließlich an der Wand, Decke oder an Dachsparren montierten Markise. Die Standfüße werden auf dem Untergrund aufgeschraubt oder mit einer einbetonierten Bodenhülse fest verbunden. Auf diese Art entsteht eine sehr robuste Konstruktion.

Bei Pergolamarkisen und Pergolen kommen seitliche Führungsschienen – sogenannte Ausfallprofile zum Einsatz. Ein robustes Tuch aus Acryl oder PVC macht aus diesen Markisentypen einen effektiven Regenschutz als All-Wetter-Markise. Aus diesem Grund werden freistehende Markisen auch in der Gastronomie zur Überdachung der Terrasse eingesetzt.

Die Mechanik einer hochwertigen freistehenden Markise bzw. Terrassenüberdachung:

Zum Schutz des Markisentuchs und der Mechanik im eingefahrenem Zustand wird bei freistehenden Markisen eine Kassette verwendet. Darunter versteht man ein Kastenprofil, welche die Markise im eingefahrenen Zustand umschließt und vor Witterungseinflüssen sowie Schmutz schützt. Regenwasser wird zumeist an der Vorderkannte durch die Standsäulen nach unten abgeleitet. Die seitlichen Führungsschienen sind wartungsfrei und müssen nur gelegentlich von Laub oder auf die Markise gefallene Äste o.ä. befreit werden.

Wir rüsten alle freistehenden Markisen mit Tuchwellen aus die das Markisentuch ohne Knicke und Faltenbildung aufrollen.

Mögliche Größen unserer freistehenden Markisen:

Im Gegensatz zu herkömmlichen Markisen kann eine freistehende Markise weiter ausfahren als sie breit ist. Zum Beispiel kann eine 4 Meter Breite Markise mit 7 Meter Ausfall gebaut werden und eine schmale aber tiefe Terrasse beschatten. Unsere freistehenden Terrassenüberdachungen können bis zu einer Breite von 12 Metern hergestellt werden. Bei einer Breite von mehr als 5 Metern kommt oftmals eine zusätzliche Stütze und eine weitere Führungsschiene in der Mitte zum Einsatz.

Die Kassettenfarben unserer freistehenden Markisen:

Standardmäßig gibt es die Markisenkonstruktion der freistehenden Markisen in vielen pulverbeschichteten RAL-Farben ohne Aufpreis. 

Verwendetes Markisentuch bei Freistehenden Markisen:

Ausgestattet werden unsere Freistehenden Markisen mit besonders robusten Polyacryltüchern oder PVC-Tüchern (Précontraint). Es stehen viele hundert Farben zur Verfügung.

Das Polyacryltuch hat dabei ein Flächengewicht von ca. 300g pro Quadratmeter Tuch. Das Tuch ist dadurch sehr robust, besonders windstabil und reißfest. Wasserdicht ist dieses Tuch bis mindestens 350mm Wassersäule auf den Quadratzentimeter Markisentuch. Das bedeutet erst ab einer stehenden Wassersäule von 350mm auf einem Quadratzentimeter Tuch bilden sich an der Unterseite des Stoffes erste Tropfen die irgendwann abtropfen. Bis dahin ist das Tuch wasserdicht. Der UV Schutz ist sehr hoch – 98% der schädlichen UV Strahlen werden abgehalten.

Alle von uns angebotenen Markisen sind mit hochwertigem Tuch ausgestattet. Es handelt sich um spinndüsengefärbte Polyacryl oder Polyestertücher welche nur sehr langsam ausbleichen. Sie haben daher viele Jahre Freude an der Markise ohne dass sich der optische Zustand merklich verschlechtert. Der UV Schutz liegt bei mindestens 98%. Personen mit empfindlicher oder besonders heller Haut sollten zu einer eher gedeckten Farbe greifen.

Die Bedienung der Freistehenden Markisen:

Freistehende Markisen gibt es ausschließlich in elektrischer Ausführung mit einem Rohrmotor wie er bei klassischen Markisen auch zum Einsatz kommt. Sie können die Terrassenüberdachung bequem über die mitgelieferte Fernbedienung, einen Tastschalter oder über Ihr SmartHome aus- und einfahren.

Optionale Zusatzausstattung der Freistehenden Markisen:

Freistehende Markisen können mit ZIP-Markisen ausgestattet werden. Dies sind Markisen welche an den Seiten oder der Front angebracht werden und einen Sichtschutz oder Windschutz bieten. Ausgestattet mit einem einseitig durchsichtigen Gewebe (Screen)  lassen diese eine Sicht nach draußen zu, schützen Sie aber vor neugierigen Blicken.

freistehende Markise Windschutz

Mit einem Sonnensensor oder Windsensor bzw. Windwächter ausgestattet, fährt die Markise bei Sonneneinstrahlung aus oder bei auffrischendem Wind ein. So sind Sie auf der sicheren Seite sollten Sie die Markise mal vergessen haben einzufahren und ein Gewitter zieht auf. Auch können Sie hiermit Ihre Räume kühl halten. Integriert in ihr Smart Home haben Sie flexible Möglichkeiten zur Steuerung Ihrer freistehenden Markise.

In die Führungsschienen oder unter die Markisenkassette können LED-Lichtstreifen integriert werden. Diese sind über die mitgelieferte Fernbedienung dimmbar und in kalt- bis warmweiß erhältlich. Dem Gastwirt bringt die Kombination von Nässe- und Sonnenschutz mit Licht deutlich mehr Umsatz. Der Familie gewährt sie schöne Stunden auf der Terrasse bis tief in die Nacht hinein.

Montage und Befestigung der Freistehenden Markisen:

Unsere Modelle können von uns nahezu überall aufgebaut werden. Oft sind es einfache Steckverbindungen die für eine robuste Konstruktion sorgen. Die Standsäulen werden entweder auf eine in den Boden einbetonierte Bodenhülse geschraubt oder direkt auf dem  festen Untergrund fixiert.